Nationales Bergbaumuseum
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Die Anlagen über Tage

Das Empfangsgebäude befindet sich im ehemaligen Lokomotivschuppen der Maschinenwerkstatt der Grube Walert, welcher um 1900 erbaut wurde. Heute befinden sich dort der Empfangsbereich mit einem kleinen Shop für Besucher, die Dauerausstellung und ein Mehrzweckraum, der ab 2014 für Sonderausstellungen genutzt werden wird.

Die Brasserie du Musée. Im heutigen Museumsrestaurant befanden sich früher die Büros der S.A. John Cockerill, die das Gebäude vor 1900 errichten ließ. Das Restaurant bietet eine große Anzahl an luxemburgischen und französischen Spezialitäten, vor allem die "gamelle du mineur" gilt als Spezialität des Hauses. (www.brasseriedumusee.lu)

Der « Maschinneschapp ». Dieses Gebäude wurde 1908 erbaut und beherbergte früher eine Schmiede, eine Maschinenwerkstatt und Arbeiterunterkünfte der Grube Rembour.
Heute befinden sich im Erdgeschoss die Archivräume und die Werkstatt der beiden Grubenzüge, im 1. Stock findet man die Büros der Museumsverwaltung.

Das Büro Gonner ist ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der Gruben des Hüttenbesitzers Gonner und wurde später als Unterkünfte für die Arbeiter genutzt. Die Nutzung dieses Gebäudes für eine Ausstellung über die sozialen Aspekte der Montangeschichte ist in Planung.

Das Pulverlager Metz, das zu Beginn des 20. Jahrhundert erbaut wurde, ist das einzige der drei Pulverlager auf dem Gelände des Bergbaumuseums, das über Tage liegt.

Die Laderampe diente dazu, das mit Kipploren aus den Stollen geförderte Eisenerz in Eisenbahnwaggons zu schütten. Auf umgekehrtem Weg wurde das Holz, welches zum Sichern des Hangenden gedacht war, in die Grubenbahn umgeladen. Die Gleise wurden nach Stilllegung der Grube entfernt. An dieser Stelle befinden sich heute Parkplätze für Besucher.

Das Schaubergwerk

Das Nationale Bergbaumuseum bewirtschaftet Stollen, welche Teil der Gruben Kirchberg, Walert und Langengrund waren und aus Gründen der Sicherheit und der Bewetterung miteinander verbunden waren. Der Stollen, den die Grubenbahn durchfährt, stammt aus den Jahren 1880 bis 1920. Die eigentliche Besichtigung des Bergwerks findet in Seitenstollen statt, die von zwischen 1910 und 1950 aufgefahren wurden.

Werkzeug und Maschinen aus mehreren luxemburgischen und lothringischen Erzgruben sind in den Museumsstollen in möglichst realistischer Pose ausgestellt. Sie decken die komplette Zeitspanne der Eisenerzförderung in der Region ab, von 1870 bis zur Schließung des letzten lothringischen Bergwerks im Jahr 1997.

Außerhalb des Museumsbereichs sind noch Überreste mehrerer untertägiger Elektrizitätszentralen und zweier Pulverlager erhalten, deren Erhaltung und geschichtliche Aufarbeitung auch Aufgabe des Museums sind. Eine Besichtigung dieses Bereiches ist im Moment nicht möglich.

Der Tagebau

Auf dem Grundstück des Museums sind noch mehrere Felswände ehemaliger Tagebaugruben sichtbar. Sie wurden von 1930 bis 1950 abgebaut und verdeutlichen anschaulich die verschiedenen Schichten und die Tiefe des Erzvorkommens.