Die Gruben des Bergbaumuseums
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Das Grundstück des MNM umfasst 4 ehemalige Gruben: Konzession Walert : 1898 an das Hüttenwerk von Rodange erteilt, das später in der belgischen Gruppe Ougrée-Marihaye, dann in der MMR aufging. Die Grube wurde 1925 elektrifiziert. Der ehemalige Bürgermeister und Abgeordnete Jean-Pierre Bausch kam hier am 12.2.1935 bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Walert wurde 1963 geschlossen, da die geologischen Verhältnisse eine Mechanisierung des Abbaus unmöglich machen. Konzession Kirchberg : Frühe Gruben, die von 1880 bis 1930 durch die belgische S.A. John Cockerill ausgebeutet wurden. Konzession Langengrund : moderne Grube, die Teil eines größeren grenzüberschreitenden Verbundbergwerkes war, und vor allem die Hütte in Differdange belieferte. Langengrund förderte von den 1900 bis in die 1970er Jahre. Tagebau Rembour-Vor Hasselt : Kleinerer Abbau über Tage, der von 1870 bis 1950 unter der Führung verschiedener Betreiber, wie etwa Gonner, Berens und ARBED, stattfand. |
